Die Fauna von Tasmanien

Einleitung:
Auf dieser Seite stellen wir die wichtigsten Tiere auf Tasmanien
mit einer kurzen Erläuterung vor
. Wir beginnen mit vier Tieren. Im Laufe der Zeit werden weitere folgen. Also lohnt es sich, von Zeit zu Zeit die Seite aufzurufen.

Typisch für die Tiere von Tasmanien ist, dass sie meistens nur bei Dämmerung und in der Nacht zu sehen sind. Mit etwas Geduld, Glück, genügend Mondlicht und einem gutem Gehör sind einige der nachfolgenden Tiere zu beobachten.

Tasmanischer Teufel

Das bekannteste und zu unrecht gefürchteste Tier ist der Tasmanische Teufel. Es gibt ihn nur auf der Insel. Er ist nachtaktiv und ernährt sich ausschliesslich von Käferlarven, kleineren Tieren und Aas. Der Tasmanische Teufel wird ungefähr so gross wie ein kleiner Hund und ist schwarz mit weissen Streifen auf der Brust. Unterwegs in der freien Natur hört man oft sein schreckliches, teuflisches Gebrüll. Übrigens, bevor man ihn sieht riecht man ihn.

Tasmanischer Pademelon
Dieses Tier wird bei den Wallabies, das sind kleinere Känguruharten, eingereiht. Es ist auf Tasmanien endemisch. Sie sind braun bis dunkelbraun, gegen die Pfoten werden sie etwas heller. Besonderes Kennzeichen ist ein heller Ring in der Bauchgegend. Das niedliche Tier wird bis zu 72cm gross. Die Schwanzlänge beträgt zwischen 32 und 48 cm. Besonders süss sind die kleinen,
runden Knopfaugen.
Tagsüber halten sie sich vornehmlich im Unterwuchs der Wälder oder Büsche auf. Abends kommen sie heraus um Gras zu fressen. Auf dem Speiseplan stehen Gras und einige Kräuter. Im Asbeston National Park in Nordtasmanien können sie am Abend in Herden auftreten um auf den grosszügigen Ebenen zu grasen.

Platypus
Der Platypus ist ein braunes, ca. 60 cm langes Schnabeltier, hat einen Entenschnabel und einen Biberschwanz. Es ist ein Amphibientier, lebt am Ufer und im Wasser. Es jagt bei Dämmerung und in der Nacht im Wasser. Mit ihrem äusserst empfindlichen Schnabel orten sie Kleingetier tief im Schlamm. Die Weibchen legen zwar Eier, säugen aber ihre Jungen mit Muttermilch.


Echidna
Auch Schnabeligel genannt lebt ohne festen Wohnsitz im Wald. Er ist ständig auf der Suche nach Ameisen, die er mit seiner klebrigen Zunge aus allen Ritzen leckt. Mit ihren klauenbewehrten Pfoten kommen sie auch bei härteren Böden zurecht.

 




Tasmanische Teufel


Echidna


Tasmanische Pademelon


Platypus